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Dorfkirche Delitz am Berge

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Die Kirche wurde um 1250 erbaut, in einer Zeit des Übergangs zwischen romanischer und gotischer Baukunst. Die kleine, wehrhafte Gestalt des Mauerwerks mit wenigen Verzierungen ist auf die romanische Bauweise zurückzuführen, die höheren Fenster jedoch deuten den sich neu entwickelten Stil der Gotik an. 

 

Kirchengebäude

Im Jahr 1631 wurden die originalen Fensterscheiben der Kirche von Soldaten zerschlagen und die Ofenblase geraubt. Zur Zeit der Napoleonischen Kriege, im Jahr 1806, plünderten wiederum Soldaten die Kirche aus.

 

Mitte bis Ende des 19. Jhds fanden erstmals umfangreiche Restaurationen und Neuausstattungen statt. So erhielt die Kirche beispielsweise im Jahr 1856 eine neue Orgel. Eine der Glocken (die Betglocke), die 1878 erneuert wurde, hielt jedoch nur ein Jahr.

 

Bereits im folgenden Winter ließ der Frost sie springen, sodass sie 1879 neu gegossen werden musste. Drei Jahre später zersprang auch die große Glocke am Osterfeiertag beim Einläuten und wurde noch im selben Jahr ebenfalls neu gegossen.

 

Außerdem wurde eine neue Kirchenuhr aufgestellt, der alte Gottesacker wurde planiert und ab 1894 wieder für Beerdigungen eröffnet und der Aufgang in der Kirche wurde mit einer Freitreppe und einem eisernen Gitter versehen.

 

Nach einem Brand vom 4. zum 5. Juni 1951 war die Kirche jedoch bis auf die Grundmauern niedergebrannt und wurde bis zum Jahr 1954 wieder neu aufgebaut. Sämtliches Inventar war dabei vernichtet worden, sodass das Gotteshaus heute mit Leihgaben aus der Kirche St. Jakobi (Sangerhausen) ausgestattet ist.

 

 

 

Die Kirche "Heute":

In den letzten Jahren hat sich Dank fleißiger Fördervereinsmitglieder, Mitgliedern der Kirchengemeinde und Helfern aus dem gesamten Ort schon viel verändert.

Das gesamte Umfeld der Kirche erhielt wieder ein würdiges "Gesicht", mühsam wurden die Leitungen für Wasser und Abwasser verlegt, eine Toilette eingebaut, eine kleine Kaffeeküche komplett neu erstellt,.....

Diese Vielzahl an Arbeiten ermöglichen nun auch wieder angenehme Treffen unserer Senioren, unterstützen aber auch immens die Arbeit des Fördervereins.

Derzeit abrunden tut dieses ganze Paket von Aktivitäten auch ein neuer Zaun gemäß dem jahrhunderte alten Vorbild, welcher mit vielen Spendengeldern der Bürger und eigenen Mittel erstellt wurde und einen schönen, einladenden Blick

von der Hauptstrasse auf das Gelände ermöglicht.

Dies Alles konnte und kann nur stattfinden, weil sich immer mehr Bürger zusammen mit der Kirchengemeinde und dem Förderverein in ihrer Freizeit für diesen Teil des Ortes engagieren.

Der Großteil der Arbeiten steht uns jedoch noch bevor.

Gemeinsam werden wir auch dies schaffen!


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